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Die Innenfensterbank ist Ablage und Gestaltungselement, die Außenfensterbank hat vor allem eine bauliche Aufgabe: Sie leitet Regenwasser vom Fenster weg.
Innen sind Materialien wie Holz, Naturstein, Kunststoff und Stein beliebt, außen vor allem robustes Aluminium und Stein. Wichtig sind ein leichtes Gefälle und eine Wassernase, damit das Wasser sicher abtropft.
Auch wenn beide Fensterbank heißen, erfüllen die innere und die äußere ganz unterschiedliche Aufgaben.
Die Innenfensterbank ist vor allem sichtbar und praktisch: Sie bietet Platz für Pflanzen und Deko und prägt die Wirkung des Fensters im Raum. Die Außenfensterbank dagegen ist ein bauliches Bauteil mit einer klaren Schutzfunktion.
Ihre Hauptaufgabe ist es, Regenwasser vom Fenster und der darunterliegenden Wand wegzuleiten. Ohne sie würde Wasser an der Fassade herunterlaufen und mit der Zeit zu Feuchteschäden führen. Beide Fensterbänke sind also wichtig, nur eben auf verschiedene Weise.
Die Außenfensterbank muss Wind und Wetter standhalten und das Wasser zuverlässig ableiten. Zwei Details sind dafür entscheidend: ein leichtes Gefälle nach außen, damit das Wasser abläuft, und eine sogenannte Wassernase.
Das ist eine Abtropfkante an der Vorderseite, die verhindert, dass Wasser an der Fassade zurückläuft.
Als Material bewährt sich außen vor allem Aluminium, das leicht, robust und witterungsbeständig ist und sich farblich an die Fassade anpassen lässt. Auch Naturstein oder Betonwerkstein sind verbreitet und wirken besonders hochwertig. Wichtig ist in jedem Fall der dichte Anschluss an das Fenster.
Innen darf die Fensterbank vor allem gefallen und praktisch sein. Sie ist eine beliebte Ablagefläche für Pflanzen, Bilderrahmen oder Dekoration und setzt zugleich einen gestalterischen Akzent unter dem Fenster. Die Materialwahl richtet sich nach Stil und Nutzung.
Achten Sie bei Pflanzen auf der Fensterbank darauf, dass kein Gießwasser dauerhaft stehen bleibt, das kann empfindliche Oberflächen mit der Zeit schädigen.
Eine Ausnahme bilden bodentiefe Fenster. Weil sie bis zum Boden reichen, haben sie innen in der Regel keine Fensterbank. Der Übergang erfolgt direkt zum Bodenbelag. Außen bleibt eine Fensterbank oder ein passender Anschluss dennoch wichtig, um Wasser vom Fenster wegzuleiten.
Bei normalen Fenstern mit Brüstung gehören dagegen beide Fensterbänke zum durchdachten Fensteraufbau. Sie ergänzen das Fenster funktional und optisch und schützen die Fassade dauerhaft.
Wählen Sie die Außenfensterbank nach Robustheit und passendem Anschluss, die Innenfensterbank nach Optik und Nutzung.
Achten Sie außen unbedingt auf Gefälle und Wassernase und innen auf ein Material, das zu Belastung und Einrichtung passt.
Als Teil des Fensters sollten beide Fensterbänke von Anfang an mitgeplant und fachgerecht angeschlossen werden, damit sie ihre Aufgabe erfüllen. Bei Gut & Günstig stellen Sie Ihr Fenster oder Ihre Tür nach Maß im Konfigurator zusammen und sehen sofort den Preis, inklusive Mehrwertsteuer und ohne versteckte Kosten.