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Schwingfenster: Funktion, Einsatz und Alternativen

Ein Schwingfenster dreht sich um eine waagerechte Achse in der Mitte des Flügels. Beim Öffnen schwingt die obere Hälfte nach innen und die untere nach außen.

Dadurch lässt sich die Außenseite bequem von innen putzen. Schwingfenster kommen vor allem als Dachfenster und bei sehr großen Flügeln zum Einsatz. Gut & Günstig führt keine Schwingfenster.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Schwingfenster dreht um eine waagerechte Achse in der Flügelmitte.
  • Beim Öffnen schwingt die obere Hälfte nach innen, die untere nach außen.
  • Der große Vorteil: Die Außenscheibe lässt sich von innen reinigen.
  • Typischer Einsatz sind Dachfenster und sehr große Fensterflügel.
  • Gut & Günstig bietet Dreh-Kipp- und Kippfenster als Alternative für senkrechte Wände.

Wie funktioniert ein Schwingfenster?

Das Schwingfenster hat seine Drehachse waagerecht in der Mitte des Flügels. Beim Öffnen kippt der Flügel um diese Achse, sodass der obere Teil nach innen und der untere Teil nach außen schwingt. Der Flügel steht dann quer im Rahmen.


Viele Schwingfenster lassen sich weit drehen, bei manchen fast ganz herum. Das ist praktisch, weil Sie so die Außenseite der Scheibe bequem von innen erreichen und reinigen können. Gerade an schwer zugänglichen Stellen ist das ein echter Vorteil.

Wo werden Schwingfenster eingesetzt?

Am häufigsten begegnen Ihnen Schwingfenster als Dachfenster. In der geneigten Dachfläche ist die schwingende Bauweise ideal, weil sich der Flügel gut erreichen und putzen lässt, ohne dass Sie aufs Dach müssen.


Auch bei sehr großen Flügeln kommt das Prinzip zum Einsatz, weil sich das Gewicht auf der mittigen Achse gut ausbalancieren lässt. In gewöhnlichen senkrechten Wänden von Wohnräumen sind Schwingfenster dagegen selten, weil sie beim Öffnen nach innen und außen Platz brauchen.

Schwingfenster, Wendefenster und Dreh-Kipp im Vergleich

Das Wendefenster ist der nahe Verwandte des Schwingfensters. Es dreht um eine senkrechte Achse in der Flügelmitte, schwingt also seitlich herum statt oben und unten. Auch hier ist die einfache Reinigung der Außenseite das Hauptargument.


Für senkrechte Wände in Wohnräumen ist in Deutschland das Dreh-Kipp-Fenster der Standard. Es lässt sich kippen und weit öffnen und ist in der Bedienung vertrauter. Das Schwingfenster spielt seine Stärken vor allem im Dach und bei Sonderlösungen aus.

Vor- und Nachteile von Schwingfenstern

Der größte Vorteil ist die einfache Reinigung. Weil sich der Flügel weit um die mittige Achse drehen lässt, kommen Sie überall an die Außenscheibe, ohne aufs Dach zu steigen. Das macht Schwingfenster im Dach so beliebt.


Ein Nachteil ist der Platzbedarf beim Öffnen. Da der obere Teil nach innen schwingt, sollte davor genug Freiraum sein, gerade unter einer flachen Dachschräge. Auch beim Sonnenschutz und bei Insektengittern braucht die schwingende Bauweise passende, oft spezielle Lösungen.

Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick auf die Dachneigung und die Einbauhöhe. Beides entscheidet mit, wie gut sich das Fenster später bedienen lässt und ob eine Bedienstange sinnvoll ist.

Was bietet Gut & Günstig stattdessen?

Schwingfenster gehören nicht zum Sortiment von Gut & Günstig. Für die senkrechten Wände eines Wohnhauses sind sie in den meisten Fällen ohnehin nicht die erste Wahl.


Wenn Sie ein gut bedienbares, leicht zu reinigendes Fenster für eine senkrechte Wand suchen, ist das Dreh-Kipp-Fenster von Gut & Günstig die passende Lösung. In Drehstellung erreichen Sie die Außenscheibe bequem von innen. Für reine Lüftungsstellen bietet sich zusätzlich das Kippfenster an. Im Konfigurator von Gut & Günstig stellen Sie Ihr Fenster nach Maß zusammen und sehen bei jeder Änderung sofort den Preis..